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02.09.2010
 
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Hochschul-Ranking





Hochschulen im Wettbewerb

Hochschulrankings bewerten die Qualität von Forschung und Lehre an Hochschulen anhand verschiedener Kriterien – und sollen eine wichtige Orientierungshilfe für alle Studieninteressenten sein.

Seit Anfang der 1990er Jahre haben sich Hochschulrankings auch in Deutschland etabliert, als Nachrichten- und Wirtschaftsmagazine begannen, erste Hitlisten der "besten" deutschen Universitäten zu veröffentlichen - nicht immer unter dem Beifall der bewerteten Einrichtungen. Auch weil die herangezogenen Kriterien und Bewertungsmaßstäbe zum Teil umstritten waren.

Im Jahr 2002 wurde das erste umfangreiche und methodisch differenzierte Ranking vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) vorgelegt. Seitdem werden jährlich einzelne Fachbereiche und Fächer mit bis zu 30 verschiedenen Indikatoren bewertet. So fließen einerseits Daten und Fakten wie Studentenzahlen, die durchschnittliche Studiendauer, die Anzahl der Promotionen und die Höhe der Drittmittel in das Ranking ein. Auf der anderen Seite spielen aber auch subjektive Urteile der Studierenden über die Betreuung, die Atmosphäre an der Hochschule oder die Bibliotheksausstattung eine wichtige Rolle, ebenso Meinungen der Professoren zur Qualität der Lehre.

Über 250 Universitäten und Fachhochschulen hat das CHE in Deutschland für das Hochschulranking 2008/2009 untersucht. DIE ZEIT als Medienpartner des CHE veröffentlicht hierzu Befragungsergebnisse zu insgesamt 2.500 Fachbereichen mit knapp 7500 Studiengängen - über 200.000 Studierende und 15.000 Professoren wurden befragt.

Daneben gibt es seit 2007 das CHE ExcellenceRanking, das einen Überblick bietet über die besten Hochschulen in Europa in den Fächern Biologie, Chemie, Mathematik, Physik, Volkswirtschaftslehre, Politikwissenschaften und Psychologie für Master- und Doktorandenstudiengänge und darüber hinaus Zugang zu über 1.000 Forschungsgruppen.

Die Alexander von Humboldt-Stiftung legt zudem ein Forschungsranking vor, das die Attraktivität der deutschen Hochschulen für internationale Spitzenwissenschaftler messen soll. Da die Humboldt-Stipendiaten und Preisträger ihr Gastinstitut frei wählen können, lässt die Anzahl der Humboldt-Gastwissenschaftler an einer Einrichtung durchaus Rückschlüsse auf die Forschungsleistung und den Internationalisierungsgrad der Hochschule zu.





Weitere Informationen   



Das Hochschulranking von CHE und "DIE ZEIT"
ranking.zeit.de/...

Das CHE ExcellenceRanking
www.excellenceranking.org/...

Top-Adressen der Forschung: Das Humboldt-Ranking
www.humboldt-foundation.de/...













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