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|  An privaten Hochschulen fallen Studiengebühren an
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Nur gegen Studiengebühren
Private Hochschulen schießen seit einigen Jahren auch in Deutschland aus dem Boden. Nicht jede dieser Einrichtungen hält aber auch, was sie in ihren Werbeprospekten verspricht. Daher ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal die staatliche Anerkennung der jeweiligen Hochschule.
Privathochschulen, die nicht im Hochschulkompass der Hochschulrektorenkonferenz aufgeführt sind, sind nicht staatlich anerkannt. Das bedeutet, ihre Definition einer Hochschulausbildung entspricht nicht unbedingt der unabhängigen wissenschaftlichen oder praxisorientierten Forschung und Lehre von staatlichen oder kirchlichen Hochschulen.
Die derzeit mehr als 80 staatlich anerkannten privaten Hochschulen werden von unterschiedlichen Trägern finanziert und unterhalten. Zum Teil werden sie von der Wirtschaft oder von Stiftungen unterstützt, zum Teil erhalten sie staatliche Zuschüsse. Allen gemeinsam ist: Die Studierenden müssen Studiengebühren zahlen. Diese variieren von rund 15.000 Euro für ein Gesamtstudium an der Universität Witten-Herdecke bis hin zu 4000 Euro pro Semester an der Handelshochschule Leipzig.
Dafür ist die Anzahl der Studierenden im Vergleich zu staatlichen Hochschulen übersichtlich bis niedrig, und Ausbildung und Betreuung finden in sehr individuellem Rahmen statt. Private Hochschulen suchen sich ihre Studenten in der Regel selbst aus: Gefragt sind nicht nur gute Schulabschlussnoten (in manchen Fällen auch ein sehr gutes Vordiplom), sondern vor allem persönliches Engagement oder die inhaltliche Kompetenz, um an der gewählten Hochschule aufgenommen zu werden. Viele der privaten Hochschulen bieten Praktika an Partnerhochschulen im Ausland an oder arbeiten eng mit Wirtschaftsunternehmen der jeweiligen Fachrichtung zusammen.
Ein Studium an einer privaten Hochschule garantiert zwar keine spätere Karriere, bereitet aber gründlich und in einem straff organisierten Zeitrahmen auf dieses Ziel vor.
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|  Zutritt nur für Reiche? - Privathochschulen in Deutschland Ein Beitrag aus Studi-DW, dem Studentenmagazin der Deutschen Welle
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| Weitere Informationen
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