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Die deutschen Universitäten sind auf dem Prinzip "Einheit von Forschung und Lehre" aufgebaut. Sie sind daher nicht nur Lehranstalten für Studierende, sondern gerade auch Orte wissenschaftlicher Spitzenforschung.
Die universitäre Spitzenforschung ist ohne die intensive Zusammenarbeit von Wissenschaftlern, Forschungseinrichtungen und -instituten im In- und Ausland undenkbar. Weshalb auch Gäste aus vielen Ländern an deutschen Universitäten forschen und unterrichten.
Die Universitäten erhalten Mittel von der öffentlichen Hand, von Stiftungen oder aus Forschungsaufträgen von Dritten im Rahmen von Verträgen. Diese "Drittmittelforschung" ist ein angesichts der knappen Hochschulbudgets unverzichtbarer Bestandteil der Finanzierung universitärer Forschungsaufgaben.
Darüber hinaus können die wissenschaftlichen Hochschulen bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG die Förderung von Sonderforschungsbereichen beantragen, um interdisziplinär zu forschen und den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Sonderforschungsbereiche sind in der Regel auf zwölf Jahre angelegt. Sie werden vom Bund und von den Ländern finanziert und können außeruniversitäre Forschungseinrichtungen ebenso wie Wirtschaft und Industrie in ihre Projekte mit einbeziehen.
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