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|  Das Brandenburger Tor, Wahrzeichen der deutschen Hauptstadt
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Berlin - offzielle und inoffizielle Hauptstadt
Das Brandenburger Tor ist das Wahrzeichen Berlins, das in der ganzen Welt bekannt sein dürfte. Doch Berlin ist mehr als nur ein spannender Schauplatz des Kalten Krieges und der Geschichte, es ist auch die Kultur-Metropole Deutschlands.
Als 1989 die Mauer fiel, entstanden mitten in der Stadt riesige Freiräume. So fand modernste Architektur aus Glas, Stahl und Beton ihren Platz gleich neben historischen Prachtbauten. Gerade die vermeintlichen Brüche und das Unfertige der Stadt lockte und lockt viele in die Hauptstaft, die Raum zur Entfaltung suchen. 20 Jahre nach dem Fall der Mauer leben Menschen aus 195 Nationen in der Hauptstadt.
Mit- und Nebeneinander der Kulturen und Stile
Berlin ist so vielfältig wie seine Einwohner, unterschiedliche Kulturen und Stile ergänzen sich hier: Im Bezirk Mitte gibt es viele historische Bauten und Sehenswürdigkeiten, wie etwa die Humboldt-Universität an der Prachtmeile ″Unter den Linden″. Ringsherum gibt es das junge, hippe Berlin mit Designerläden, Cafés und Kneipen. Überall in der Stadt gibt es Institute der vier Universitäten und damit studentisches Flair, überall Künstler, Theater und freie Kunstprojekte, die oft auch die Stadt selbst zu einem künstlerischen Experiment machen.
Neue Freiheiten auf historischer Bühne
An vielen Orten erinnert die Stadt aber auch an ihre Geschichte: Hier regierten die deutschen Kaiser, hier wüteten die Nationalsozialisten und als Resultat des Zweiten Weltkrieges wurde die Stadt zwischen den Alliierten aufgeteilt. Die sozialistische DDR, die den Ostteil Berlins zur Hauptstadt erklärte, ließ 1961 eine Mauer quer durch die Stadt bauen. Diese fiel 1989 in einer friedlichen Revolution. Diese Geschichte machte Berlin über Jahrzehnte hinweg nicht nur im Film zu einem beliebten Schauplatz für Spionagedramen.
Ein Stück Mauer mit Todesstreifen, das Charlottenburger Schloss oder aber die Stolpersteine, die vor vielen Häusern an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern - all diese Zeugnisse der Geschichte gehören heute genauso selbstverständlich zur Hauptstadt wie die Tausenden von Studierenden und Künstler aus aller Welt, die jetzt hier die Freiheiten und Angebote des neuen Berlins genießen wollen.
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