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|  Im Fachbereich Kunst- und Musikpädagogik werden Grundschullehrerinnen ausgebildet
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Überschaubar mit gutem Ruf
Auf dem Campus der Siegener Universität tummeln sich rund 10.000 Studierende. Eine Universität, in der Professoren und Professorinnen noch wissen, wer in ihren Seminaren sitzt. Hier wird in kleinen Gruppen gelernt. So ist ein intensiver Austausch zwischen Studierenden und Lehrenden möglich.
Die meisten Studierenden sind Pendler, die aus der näheren Umgebung stammen. Andere hat das in Deutschland übliche studentische Auswahlverfahren hierher verschlagen.
In kurzer Zeit hat sich die ehemalige Gesamthochschule seit ihrer Gründung im Jahre 1972 einen guten Ruf besonders in den Ingenieurwissenschaften und der Germanistik erworben.
Regionalisierung auf hohem Niveau
Um ihren Standortnachteil "in der Provinz" wett zu machen, hat die Universität Studiengänge kreiert, die Studierende nach Siegen locken sollen: Wirtschaftsinformatik, deutsches und europäisches Wirtschaftsrecht und Medienwissenschaften.
Im Bereich der Medien liegt ein besonderer Schwerpunkt im Bildungsangebot: der Sonderforschungsbereich der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG): "Ästhetik, Pragmatik und Geschichte der Bildschirmmedien".
Praxisorientiertes Lernen
Engagiert ist man in der Verknüpfung von Theorie und Praxis. Von einem engen Kontakt zwischen Wissenschaftlern und ansässigen Unternehmern sollen beide profitieren. So können etwa kleine und mittelständische Betriebe innovative Projekte von Wissenschaftlern der Universität durchführen lassen.
In konkreten Projekten fördert die Universität die "interdisziplinäre Forschung": im "NRW-Zentrum für Sensorsysteme" (ZESS) tüfteln Physiker, Elektrotechniker, Maschinenbauer und Informatiker an der praxisorientierten Entwicklung von Sensoren.
Die Regionalisierung vieler Studien- und Forschungsangebote ist ein Markenzeichen der Siegener Universität: Wer sich vorstellen kann, in der Region zu bleiben, hat dadurch gute Chancen auf einen Arbeitsplatz.
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