
Die internationale Sommerschule im Georg-Eckert-Institut richtet sich an NachwuchswissenschaftlerInnen der Sozial-, Erziehungs- und Geschichtswissenschaften, die an Forschungsprojekten zu Schulbüchern oder anderen schulrelevanten Bildungsmedien arbeiten.
Die Wechselwirkungen zwischen Globalisierungsprozessen und diesen Medien sind bisher kaum erforscht. Vor allem die Frage, wie diese Prozesse jeweils auf die unterschiedlichsten schulrelevanten Bildungsmedien einwirken, ist für die Lehr- und Lernmittelforschung, die Curriculums- und Schulbuchentwicklung sowie die Bildungspolitik von zentraler Bedeutung. In zwei thematischen Blöcken suchen die TeilnehmerInnen an der Sommerschule nach Antworten. Im ersten Block werden die sich mit der Globalisierung radikal verändernden Praktiken der Produktion und Rezeption behandelt. Im zweiten werden aktuelle und historische Bildungsmedien systematisch unter der Fragestellung von Diversität analysiert, einem Konzept, das im Kontext von Globalisierung zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die jeweiligen Panels werden mit anwendungsorientierten Workshops verknüpft.
Die Sommerschule bietet den TeilnehmerInnen ein interdisziplinäres Forum und will sie gleichzeitig in ein Forschungsnetzwerk zu dem Querschnittsfeld "Bildungsmedienforschung" einbinden.
Kontakt: Wendy Anne Kopisch, kopisch@gei.de, Felicitas Macgilchrist, macgilchrist@gei.de
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