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Aller Anfang ist schwer

05/08/2019 - 08:53-0 Comments by | georgia flag

Wenn man sagt, dass „aller Anfang schwer ist“, vermutet man dass, was nach dem „Anfang“ wird, wird besser. Ich bin jetzt auch in so eine Lage, bin allein, in einem fremden Land, habe kein Zugang zum Internet(!!!) und bin hungrig, aber es ist zu spät um rauszugehen und einzukaufen. Was mache ich hier? Ich habe ein Stipendium bekommen, natürlich, darum bin ich hier jetzt, in Bamberg.

Vor dem Flug:

Es ist 2 Uhr, ich bin in meinem Bett, aber kann gar nicht schlafen. Ich kriege ein kleines Schmerzen in meinem Bauch und dieses Schmerzen ist ein Hinweis dafür, dass ich heute nach Berlin fliege. Flughafen ist für mich ein großes Chaos, es wird alles kontrolliert, aber trotz dieser Kontrolle habe ich ein riesiges Gefühl der Unordnung. Zum Glück habe ich diesmal keine Hürde gestoßen. Merk dir:

  1. Alle Papiere muss gut behaltet werden.
  2. Den Pass immer dabei haben.
  3. Positiv denken.

Nach dem Flug:

Wenn man die obengenannten Punkte merkt und selbstredend die auch verwirklicht, wird alles gut (mindestens hat man den Eindruck, dass alles gut ist.) Der Flug ist anstrengend, ich kann nicht im Flugzeug schlafen, aber meine Kompensation dafür sind die Zugfahrten. RE und  ICE stehen mir zur Verfügung. Bedauerlicherweise bekomme ich keinen Sitzplatz im ICE, alle Plätze sind im Voraus gebucht und 40 Minuten muss ich einfach stehen. Ich betrachte die Leute, die eleganten Anzügen tragen und im Hand Coffee to go halten, sie sind alle gleich für mich, alle haben eilig und alle müssen etwas in ihren Laptops während ihrer Fahrt erledigen. Ich bin ganz sicher, dass das Wort „Entspannung“ existiert nicht mehr in ihren Wortschätzen. Ich habe gar keine Lust auf solches Leben. Mal sehen…

Erste Schritte in Bamberg

Ich weiß genau, was ich suche und ich bin ganz sicher, dass ich den finde. Ich suche ein Tutorenteam von Internationale Sommer-Universität. Ja, ich hatte Recht, ich habe sie gefunden, ich habe eine Mappe der Sommer-Universität bekommen und dazu eine sehr schlimme Neuigkeit: Ich soll allein nach meinem Wohnheim fahren, das ist ein Mist für mich, ich kriege die Krise, ich habe wirklich gar keine Ahnung davon, wie ich, die, die schlimmste Orientierungsfähigkeiten hat, das schaffe. Aber nach 20 Minuten fühlte ich mich wie Marco Polo, ich habe endlich meine Haltestelle gefunden. Leider musste ich noch 20 Minuten warten, aber unglücklicherweise hat mein Bus Verspätung, ich erinnere mich an meine Heimatstadt, wo Busse immer später, oder gar nicht kommen. Ich fühle mich sehr klein gegen die Welt, wo die Busse sich verspäten. Nach 30 Minuten bin ich im Bus, ich freue mich sehr darüber, dass ich alles geschafft habe, aber warten Sie mal, alles beginnt jetzt.

Ist das ein Wohnheim…?

Ich bin ausgestiegen und habe herausgefunden, dass ich meine Haltestelle verpasst habe, ich musste zu Fuß gehen. Mithilfe der Karte und dem Jungen, der im Porsche arbeitet, habe ich mein Wohnheim gefunden, aber ich war trotzdem verwirrt, ich konnte nicht die Rezeption finden und draußen habe ich noch anderem Jungen gefragt: Ist das ein Wohnheim..? Ja – er hat geantwortet und die Tür mit seinem Schlüssel geöffnet. Nach 10 Minuten war ich schon in meinem Zimmer, ich habe mein letztes Sandwich gegessen und dann habe ich ein bisschen geschlafen. Jetzt schreibe ich dieses Blog für Sie.

Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Aufenthalt in Deutschland.

Bis morgen!

LG

Elene

03.08.2019

 

 

Tags: Accommodation, Everyday Life, German Cities, German Language, Student Life

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