Mecklenburgische Seenplatte

Drachenboot in der Mecklenburger Seenplatte
Drachenboot in der Mecklenburger Seenplatte© Malchiner Kanu-Club e.V.

Du musst nicht ans Meer fahren, um Urlaub am Wasser zu machen. Auf fast 700 Quadratkilometern erstreckt sich die Mecklenburgische Seenplatte mit ihren Naturschutzgebieten. Bei einer Paddeltour entdeckst du die beeindruckende Natur.

Über die Region

Die Mecklenburgische Seenplatte erstreckt sich über weite Teile Mecklenburg-Vorpommerns und beheimatet eine große Vielfalt an Flora und Fauna. Viele der Landschaftsgebiete stehen unter Naturschutz.

Besonders schön ist die Mecklenburgische Schweiz. Sie liegt zentral in Mecklenburg-Vorpommern und ist bekannt für ihre Natur, die ursprünglichen Dörfer und die Seen. Einer der größten Orte ist Malchin. Die kleine Stadt liegt im Norden der Mecklenburgischen Seenplatte und befindet sich direkt am Peenekanal, zwischen dem Kummerower See und dem Malchiner See.

Radweg am Peenekanal
Radweg am Peenekanal© DAAD/Corinna Schlun

Die Mecklenburgische Schweiz – idyllisch und ruhig

In Malchin kannst du nicht nur die Natur bewundern, auch die Innenstadt ist einen Besuch wert. Hier findest du alte Backsteingebäude, die in der Gotik errichtet worden sind, zum Beispiel das Rathaus oder die Sankt Johanniskirche. Auch die alten Wehrmauern und der Fangenturm sind erhalten geblieben.

Spaß für zwei: Paddeln

Nach der Besichtigung der Stadt kannst du deine Paddeltour zum Kummerower See beginnen. Flöße und Kanus kannst du zu beim ausleihen. Von der Innenstadt gehst du Richtung Fangenturm. Dort siehst du auf der anderen Straßenseite schon den Peenekanal und den Kanuverein. Für einen Ausflug mit dem Ruderboot beträgt die Mindestanzahl zwei Personen. Mit mehr Leuten ist der Spaß natürlich noch größer. Während einer kleinen Einweisung durch den Kanuverein wird euch erklärt, wie ihr rudert und lenkt.

Am Anfang ist es normal, dass ihr nur langsam vorankommt, aber mit der Zeit werdet ihr immer besser aufeinander abgestimmt sein. Für das Paddeln eignet sich bequeme Kleidung, auch Ersatzkleidung ist eine gute Idee. Bei strahlendem Sonnenschein solltet ihr unbedingt an Sonnencreme denken. Den Kopf solltet ihr bei Sonnenschein mit einem Hut oder Kopftuch schützen.

St. Johanniskirche in Malchin
St. Johanniskirche in Malchin© DAAD/Corinna Schlun

Innerhalb von zwei Stunden gelangt ihr, gemütlich paddelnd, mit dem Kanu vom Peenekanal zum Kummerower See. Der Weg dorthin ist klar erkennbar, da es keine Abzweigungen oder Ähnliches gibt.

Auf dem Weg könnt ihr Rehe oder Wildschweine auf den Wiesen entdecken. Am Kummerower See angekommen, lässt es sich im und am Wasser ausruhen und die körperlichen Anstrengungen vergessen. Die Seenplatte bietet zahlreiche ruhige Plätze und große Grünflächen. Wer hier eine Erfrischung sucht, kann im See schwimmen gehen oder ein Tretboot leihen.

Gegen eventuellen Hunger solltet ihr ein Fischbrötchen für ungefähr drei Euro probieren. Direkt am Kummerower See befindet sich ein kleiner Imbiss mit regionalem Fisch wie Aal oder Hecht, außerdem auch Fischsorten aus dem Meer. 

Danach geht es zurück auf den Weg nach Malchin. Gegen einen Preisaufschlag könnt ihr euer Boot auch vom Kanuverleih abholen lassen. Bevor die Sonne untergeht, solltet ihr in Malchin angekommen sein. Schon beim Start solltet ihr mit dem Kanuverleih eure Rückkehr planen.

Mit dem Rad unterwegs vom Bahnhof Malchin zum Kummerower See

Du kannst auch mit dem Fahrrad vom Bahnhof Malchin zum Kummerower See fahren. Das Fahrrad solltest du selber mitbringen, denn es gibt keine Möglichkeit zum Ausleihen. Die Strecke beträgt gut zehn Kilometer und dauert ungefähr 40 Minuten. Grüne Schilder weisen dir den Weg. Eine lange Zeit fährst du parallel zum Peenekanal. Später liegen grüne Flächen und vereinzelte Passagen von Laubbäumen rechts und links der Strecke.

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